Berlin spart seine Zukunft krank!
Nach den Plänen des Berliner Senats sollen 2025 im Wissenschafts-Etat 250 Millionen Euro eingespart werden, davon entfallen 20 Millionen auf die Charité.
Dies stellt einen Bruch des Hochschulvertrags der Charité dar, welchem der Berliner Senat erst vor weniger als zwei Jahren zugestimmt hat und dessen Laufzeit bis 2028 geplant war.
Wir Studierende haben die vorgeschlagenen Einsparungsmaßnahmen im Hochschulbereich in den letzten Wochen mit großer Sorge mitverfolgt. Die Charité hat nun ihr Modell zur Realisierung der vom Land auferlegten Einsparungen vorgebracht, welche über den einmaligen Abbau von Studienplätzen hinausgehen. Die angedachten Einschränkungen des Studienangebotes bedeuten eine schwere Zäsur für Gesundheit und Wissenschaft.
An der Charité fehlen aufgrund der geplanten Kürzungen nicht nur dringend benötigte Gelder für neue Investitionen zur Fortentwicklung unserer Ausbildung, sondern es droht eine negative Umstrukturierungen in der Lehre, ebenso wie eine deutliche Reduzierung der Studienplatzkapazitäten in mehreren Studiengängen. Nach aktuellen Berechnungen müsste die Charité ihre Studienplätze wie folgt kürzen: Angewandte Hebammenwissenschaft: 50 Prozent, Zahnmedizin: 25 Prozent, Gesundheitswissenschaften: 19 Prozent und Humanmedizin um zehn Prozent.
In den vergangen Tagen und Wochen haben sich Vertreter der Fachschaften Humanmedizin, Zahnmedizin und Hebammenwissenschaft zusammengesetzt um eine Stellungnahme an den Berliner Senat, bezüglich dessen geplanten Einsparungsmaßnahmen des Landes Berlin an der Charité- Universitätsmedizin Berlin, zu verfassen.
Unsere vollständige Stellungnahme als PDF findet ihr hier
Stellungnahme der Charité-Studiengänge zu den Einsparungen
